Schwerpunkt Gesundheit

Die Gesundheit ist ein sehr kostbares Gut. Hauptursache für viele Krankheiten im Erwachsenenalter ist ein ungesunder Lebensstil. Dazu gehört vor allem eine falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Die Grundlage für einen gesunden Lebensstil wird bereits in der frühen Kindheit gelegt. Mit unserem Schwerpunkt auf dem Bereich Gesundheit, möchten wir für die Kinder eine gute Basis für ihre Zukunft schaffen.

Gesundheitsförderung findet bei uns statt durch:

  • viel Bewegung
  • gesunde Ernährung
  • eine achtsame Pflege und Hygiene
  • und einen ausgewogenen Wechsel zwischen Phasen der Aktivität und Ruhe.

 

Bewegung

Bewegung spielt bereits im Mutterleib eine entscheidende Rolle für die Gesamtentwicklung des Kindes und trägt das ganze Leben wesentlich zum Wohlbefinden und zur Gesunderhaltung jedes Menschen bei. Wenn Kinder erleben, dass Bewegung Spaß macht und zu ihrem Alltag gehört, bleibt diese Erfahrung häufig auch im späteren Leben von Bedeutung.

Was ist uns wichtig?

Wir möchten in erster Linie der angeborenen Freude der Kinder an der Bewegung  Raum bieten und sie dadurch in ihrer gesunden Gesamtentwicklung unterstützen. Durch verschiedene altersentsprechende sportliche Angebote erweitern wir  das Bewegungsrepertoire der Kinder. Dabei entdeckt das eine oder andere vielleicht auch eine Sportart, die ihm gefällt.

Unser Ziel ist es nicht, Kinder zu Leistungssportlern zu machen!

Wie erleben es die Kinder bei uns?

Bewegung ist in unserem Alltag selbstverständlich. Die Kinder finden bei uns eine Umgebung vor, die so vorbereitet ist, dass sie vielfältige Sinnes- und Bewegungserfahrungen machen können.

Unsere Angebote im Haus:

  • Unser Bewegungsraum im Haus ist jederzeit frei zugänglich und bietet ausreichend Platz zum Balancieren, Klettern, Rutschen, Rollen, Hüpfen…
  • Wir bauen Bewegungslandschaften.
  • Wir machen Bewegungsspiele mit dem Schwungtuch, gemeinsame Kreisspiele und vieles mehr.

Unsere Angebote außerhalb des Hauses:

  • Wassergewöhnungstage im Hallenbad oder im Sommer an der Ach
  • Wald- und Outdoortage, Spaziergänge
  • Klettern in der Kletterhalle
  • Eislaufen
  • Exkursionen in die Inatura, auf den Karren, zum Doppelmayr-Zoo …
  • Unser Garten bietet ebenfalls das ganze Jahr über Bewegungsmöglichkeiten.
  • Projekttage mit externen Fachkräften wie z.B Skikurs für die „Großen“

 

 

Ernährung

Auch die Ernährung spielt für die Gesundheit der Kinder und für deren körperliche Entwicklung  eine wesentliche Rolle.

Eine gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist wichtig für die körperliche Entwicklung aber auch für die Gehirnreifung.

Was ist uns wichtig?

Wir möchten auch über die Ernährung zur Gesunderhaltung und positiven Gesamtentwicklung der Kinder beitragen. Das Essen soll ein kulturelles und soziales Ereignis sein, das sie genussvoll erleben dürfen. Auch ein achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln ist uns wichtig.

Wie erleben es die Kinder bei uns?

Bei der Jause:

  • Bei uns haben die Kinder jederzeit die Möglichkeit, ihrem Bedürfnis nach Nahrung nachzukommen.
  • Wir bieten den Kindern frisches Gemüse, frisches Obst, Vollkorn- und Dinkelbrot, Reis- Mais- und Vollkornwaffeln, Hirsebällchen, Naturjoghurt mit Früchten, Haferflockenmüsli und ähnliches an.
  • Die Kinder haben jederzeit Zugang zu Wasser und ungesüßtem Tee.
  • Bei Geburtstagen der Kindern können die Zwergengartenfamilien eine Jause mitbringen. Hier darf auch ein Kuchen mitgebracht werden.

Beim Mittagessen:

  • Das Mittagessen nehmen wir gemeinsam um etwa 11:30 Uhr ein.
  • Wir achten darauf, dass unsere Anbieter mit tagesfrischen und hochwertigen Zutaten, in einer der Entwicklung der Kinder und ihren Bedürfnissen nach Nährstoffen entsprechenden Zusammenstellung, kochen.
  • Manchmal gehen wir mit den Kindern  einkaufen,  decken gemeinsam den Tisch und bereiten auch mit den Kindern zusammen Speisen zu.
  • Wir benennen mit den Kindern die verschiedenen Lebensmittel, ihre Beschaffenheit und ihren Geschmack.
  • Wir essen mit den Kindern gemeinsam, um für sie auch Vorbild zu sein.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. der kulturell begründete Verzicht auf bestimmte Lebensmittel werden berücksichtigt.

 

Pflege und Hygiene

Bei der Pflege der Kinder leiten uns die Grundgedanken von Emmi Pikler. Alltägliche Pflegehandlungen wie füttern, wickeln oder Hände waschen, sollen nicht nur den Erfordernissen der Ernährung, Sauberkeit und Hygiene genügen, vielmehr sehen wir die Pflegesituation als eine Möglichkeit, mit dem Kind in einen, die Beziehung stärkenden Austausch zu kommen.

Was ist uns wichtig?

Wir möchten, dass das Kind seinen Körper bewusst und mit Freude wahrnimmt und kennen lernt, dass es bei der Pflege Achtsamkeit und Respekt für seine Bedürfnisse und Grenzen erlebt und seine Selbständigkeit gefördert wird.

Wie erleben es die Kinder bei uns?

  • Wir begleiten unsere pflegerischen Tätigkeiten stets mit Worten.
  • Wir geben dem Kind Raum und Zeit, um auf die Interaktion mit der Betreuerin zu reagieren.
  • Wir berühren es behutsam – Berührungen und Körperkontakt sind ein Teil der Kommunikation.
  • Wir unterstützen die Kinder darin, sich selbständig  an- und auszuziehen, sich die Hände zu waschen etc.
  • Wir respektieren die Privatsphäre und das Schamgefühl des Kindes.
  • Wir unterstützen jedes Kind  im Bereich der Sauberkeitserziehung in Absprache mit den Eltern.

 

Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe

Sich auszuruhen, zu schlafen und zu träumen, ist nicht nur wichtig für die körperliche Regeneration, sondern auch für die Reifung und Entwicklung des Gehirns. Im Schlaf werden Erlebnisse und Geschehnisse verarbeitet und neue Verknüpfungen hergestellt - Kinder lernen im Schlaf. Deshalb brauchen gerade Kinder unter drei Jahren im Tagesablauf die Möglichkeit zu Ruhe- und Entspannungsphasen und zu ungestörtem Schlaf. Das Schlafbedürfnis eines Kindes ist sehr individuell und hängt auch von seinem Alter ab.

 

Was ist uns wichtig?

Die Kinder lernen ihre Bedürfnisse kennen und finden bei uns Orte und Möglichkeiten des Rückzuges und der Entspannung vor.

Wie erleben es die Kinder bei uns?

  • Wir achten auf die Signale der Kinder (Erschöpfung, Überreizung…) und ihre damit verbundenen Bedürfnisse.
  • Wir bieten verschiedene Rückzugsmöglichkeiten an und achten dabei auf die Vorlieben des Kindes. Die Kinder können sich  z.B. in unserem Kuschelnest, im Kinderwagen, Tragetuch, in unseren Armen, in unserem Zwergentaxi, dem Kinderwagen oder an der frischen Luft ausruhen.
  • Wir fragen die Eltern nach den persönlichen Schlafritualen ihres Kindes und beachten diese.